„Wenn du das Fliegen einmal erlebt hast, wirst du für immer auf Erden wandeln, mit deinen Augen himmelwärts gerichtet. Denn dort bist du gewesen und dort wird es dich immer wieder hinziehen.” (Leonardo da Vinci)
Ist es ein zweites Mal schon Tradition? Ein wenig sicher. Die Freude war groß als Rudi, Ralf, Andreas u.a. samt Entourage, Hänger, und Hund auf den Platz rumpelten, erst die Einen, dann die Anderen, zum Schluss war die Runde perfekt.
Bürokratie reduziert, kontrolliert, registriert.
Das Wetter war klar, kalt, windig …. und thermisch. Es konnte losgehen
Querformat reicht für langen Langenfelder gerade so…ein Anblick der Fliegerherzen höher schlagen lässt.Beispiel … von Einigen..Bewerten, Auswerten, Erörtern, Essen, Trinken..
Die haben sogar noch getanzt! Bis in die späte Nacht….
Liebe Niederrheinländer, wenn Ihr nächstes Jahr wieder kommt, sehen wir zu, daß die zwei regenneutralisierten Tage nachgeholt werden. Nicht versprochen, aber mit Zuversicht. Wir haben gegenseitig überregionale Freunde gewonnen!
Lest Mathis Flugbericht! Unser gewählter Jugendvertreter hat eine bewundernswerte Leistung, auch als Ansporn für manch alten Platzadler, absolviert. Überhaupt sprießt gerade so manches Talent aus den Schülerreihen. Lest und bestaunt seine Foto. Wer mit weGlide vertraut, kann sich die Aufzeichnung auch noch im Internet ansehen:
Am 20. Mai 2025 konnte ich einen meiner bisher weitesten Flüge realisieren: 807 km im Discus 2b. Morgens in Neuruppin gestartet, hatte ich von Anfang an das Gefühl, dass heute etwas Großes möglich sein könnte. Die Thermik stand früh und zuverlässig, sodass der Schnitt bereits zu Beginn, trotz Gegenwind hoch war. Ich flog in mehreren großen Schleifen durch Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Die Bedingungen waren im Tagesverlauf durchweg gut nutzbar – besonders am Nachmittag boten sich starke Linien mit konsistenten Steigwerten. Die größte Herausforderung war es, den Überblick über die großräumige Wetterentwicklung zu behalten und Entscheidungen rechtzeitig zu treffen.
Das hat insgesamt gut funktioniert, auch wenn es unterwegs – wie immer – Situationen gab, über die man im Nachhinein nochmal nachdenkt.
Auf Höhe von Neuruppin zeigte der Logger erst rund 680 km „Option Home“ an – zu wenig, um das 800er Ziel zu erreichen. Also flog ich noch einmal ein gutes Stück gegen den Wind nach Nord – Westen, um die fehlenden Kilometer vollzumachen. Die Thermik war zu diesem Zeitpunkt bereits im Rückgang, und der Gegenwind machte das Vorfliegen mühsam. Erst als der Logger über 800 km anzeigte, drehte ich zurück Richtung Platz.
Nach etwas mehr als acht Stunden landete ich wieder in Neuruppin.
Danke an alle, die mir diesen Flug ermöglicht haben.