„Wenn du das Fliegen einmal erlebt hast, wirst du für immer auf Erden wandeln, mit deinen Augen himmelwärts gerichtet. Denn dort bist du gewesen und dort wird es dich immer wieder hinziehen.” (Leonardo da Vinci)
Die Kranichfliegerei kennt nicht nur die bewunderns- und lobenswerten 1000km im Kreis, resp Dreieck, sondern auch petrochemisch unterstützte Reisen in andere Horizonte, Gegenden, Kulturen und Landschaften, Navigation, Kommunikation und Interaktion. . Lest den kurzweiligen Report unseres Vorsitzenden wie Machbares zu machen:
Arnd schreibt:
Seit geraumer Zeit hatten Walter und ich uns eine Reise über die Grenzen unseres Landes vorgenommen, aber mal war das Wetter nicht lange genug stabil, dann wieder stand keine freie Zeit zur Verfügung.
Dann deutete sich vor zwei Wochen eine Schönwetterlage über Deutschland, Österreich, Slowenien und Italien an. Dazu kam noch eine Einladung nach Wels bei Linz, sodass wir uns entschlossen, einen Flug von Neuruppin über Wels nach Wien, weiter nach Venedig und zurück nach Neuruppin zu planen und durchzuführen. Am Samstag, den 22.08., legten wir die Flugroute fest und erstellten einen Flugplan, den wir an FIS übermittelten.
Aufbruch im Morgengrauen.
Sonntag, 23.08.2026
Am nächsten Morgen um 06:20 Uhr hoben wir in Neuruppin von der Piste 10 in Richtung Österreich ab. Wegen der frühen Uhrzeit konnte ich die Startmeldung nur telefonisch durchgeben. Südlich von Berlin stiegen wir langsam auf Flugfläche 65 und hatten bei der langsam höher steigenden Sonne beste Sicht auf das Gelände unter uns. Nach etwas mehr als einer Stunde waren wir an der Grenze zu Tschechien und meldeten uns bei Prag Information an. Der weitere Flug bis zur Grenze zu Österreich war ruhig, und nach einer knappen Stunde konnten wir uns bei Wien Information melden. Nach der Grenze waren es dann nur noch 40 Meilen bis zum Flugplatz Wels. Der dortige Flugplatz ist großzügig mit einer Betonpiste ausgestattet, sodass Landung und Abstellen keine Probleme bereiteten. Die Flugzeit betrug 2 Stunden 51 Minuten bei einer Geschwindigkeit von 105 Knoten.
Nach einer Pause starteten wir um 12:50 Uhr von der Piste 26 in Richtung Wiener Neustadt. Nach einer guten Stunde landeten wir um 14:05 Uhr in Wien auf dem Diamond-Flugplatz, Piste 09,
Dort gibt es schöne und noch produzierte Konkurrenzprodukte
stellten die KULY vor dem Tower ab und fuhren mit der Bahn in die Stadt hinein. Nach einem Stadtbummel vorbei an der Oper, der Hofburg und dem Parlament suchten wir uns ein Lokal für das Abendessen. Vor dem Schlafengehen noch schnell den Flugplan nach Venedig erstellen – und dann vom nächsten Tag träumen.
Der Stephansdom zum Abend mit „am Heirigen“?
Montag, 24.08.2026
07:00 Uhr: aufstehen, frühstücken und mit der Bahn zum Flugplatz. Nur am Rande: Die Bahnen waren extrem pünktlich und sehr sauber – wie die gesamte Stadt. Am Flugplatz angekommen, wurde noch getankt und die Gebühren bezahlt, und schon konnten wir um 10:35 Uhr von der Piste 09 in Richtung Venedig starten. Beim Abflug darf man dort maximal auf 1500 Fuß über Grund steigen, was wegen des hügeligen Geländes ungewohnt ist und Konzentration erfordert. Das danach schnell ansteigende Gelände erfordert zügiges Steigen. Nach den ersten Bergen entschieden wir uns wieder für die Flugfläche 64 und blieben in dieser Höhe bis kurz vor Trient.
Der Grenzübertritt nach Slowenien war unspektakulär: Wien meldete sich ab, und Maribor übernahm. In Slowenien sind VFR-Routen veröffentlicht, denen wir – wie im Flugplan ausgewiesen – folgen konnten. Daher war die Strecke bis zum Mittelmeer nicht allzu anspruchsvoll. Die Kommunikation stellte allerdings wegen der fast unaussprechlichen Ortsnamen für uns eine Herausforderung dar, die wir aber meisterten. Am Ende der VFR-Routen liegt dann die Grenze zu Italien bei Triest. Dort darf bis Venedig maximal auf 1500 Fuß über dem Meer geflogen werden. Das sind dann etwa 65 Meilen in etwas über einer halben Stunde. Die Route folgt der Küstenlinie und endet mit einem Vorbeiflug am Lido im Süden sowie einer rechten Platzrunde auf Bahn 05 – nach 2 Stunden 32 Minuten, um 13:07 Uhr. Dann folgten Abstellen, Abdecken und Baden gehen – bei 32 Grad Lufttemperatur und 29 Grad Wassertemperatur ein Genuss!
Stolze Ankömmlinge mit Bordbucheintrag LIPV
Den Rest des Tages verbrachten wir in Venedig mit Sightseeing und Schlemmen.
Hinten Kultur, vorne TeutonengrillWer hier wohl eine exklusivere Anreise zum Baden hat?Der Vereinsdoge……und sein Pilot.
Für den nächsten Tag hatten wir uns den Weiterflug nach Frankreich vorgenommen, aber erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt: In der Nacht entluden sich heftige Gewitter an der Mittelmeerküste von Italien bis Spanien. Also noch einen Tag in Venedig verbringen und eine andere Route nach Hause finden. Den ganzen Dienstag verbrachten wir damit, die Alpenquerung mit ihren Risiken zu besprechen. Beim Abendessen in einem sehr guten, vorwiegend von Einheimischen besuchten Lokal haben wir den Flugplan erstellt und eingereicht. Dann folgte für mich eine unruhige Nacht wegen der bevorstehenden Tour.
Mittwoch, 26.08.2026
07:00 Uhr aufstehen. Frühstück: der eine mehr, der andere weniger, oder nur ein Glas Wasser (ich). Um 08:50 Uhr eine kurze Busfahrt zum Flugplatz, Gebühren bezahlen, einchecken, einsteigen und los. 09:38 Uhr von Piste 05 gestartet, zwei Rechtskurven, und schon sind die Alpen zu erahnen – wir fliegen wie freigegeben in 1500 Fuß Höhe. Bis zu den Bergen mit Gipfeln von 6000 Fuß sind es nur 60 Meilen. Die Freigabe zum Steigen erhielten wir 30 Meilen vor den Bergen – ob das wohl reicht? Dazu noch eine lustige Frage des Kontrollers: Wie hoch wollt ihr, und wann seid ihr über dem Brenner? Die Höhe war schnell beantwortet: FL95. Aber wie lange bis zum Brenner? Erst bei der dritten Nachfrage konnten wir das einigermaßen genau beantworten. Am Brenner angekommen, waren wir 3 Minuten zu langsam.
von unten nach ganz oben..
Wir stiegen dann bis Trient auf unsere Flughöhe FL95 und genossen von da an das grandiose Alpenmassiv. Unter uns zogen dann Bozen, Tramin, der Brennerpass, Gries, Steinach, Innsbruck und Garmisch vorbei. Der nächste Wegpunkt war dann Rothenburg o. d. T. und danach Magdeburg. Weil es uns dort oben wegen des günstigen Windes und der fehlenden Thermik gut gefiel, behielten wir die Höhe bis Magdeburg bei und stiegen erst ab dort ab. Neuruppin erreichten wir nach 539 nm und 5 Stunden 07 Minuten Flugzeit um 14:45 Uhr.
Stundenflug in Süd-Nord- Richtung.. Das Internet sieht alles.Stolz!
Dieser Flug war unser bisher längster, weitester und emotionalster. Bei Walter bedanke ich mich für die gute Zusammenarbeit im Cockpit und für seine Reiseführerkompetenzen. Mal sehen, wohin uns die nächste Reise führt.
…sind niemals traurich, die aus Wittmund tuns mit jedem Schritt kund. Ja und in Gesellschaft der thermikmageren Rostocker hatten wir „Neuruppiner“ richtig Schwein. Famoses Flugvolk, Lachen, Vergnügen und Konzentration schliessen sich nicht aus.
Nackte Fakten für die Chronik: vom 13.07. bis 08.08. 2026 ca. 750 Starts und 470 Stunden. ( incl. Kranich und FTV.) Es gab so gut wie keine Wettereinschränkungen, nur (winden)technische Zeit- und Geldverluste, durchaus verkraftbar mit der Hilfe unserer „Spandauwinde“. Danke dafür!
Die Vereine des Augustes, Wittmund, Aurich & Co.
Wir Einheimischen lernten was Organisation und Disziplin heißt! Organisation heißt optimale Ausnutzung von Zeit, Wetter und Technik mit höchstmöglichem Spaß- und Ausbildungsfaktor. Es fehlte nie an Getränke und Verpflegung, Abendessen war durch externes Catering eingekauft, jahrzehntelange Fluglagererfahrung war spürbar. Disziplin war durch natürliche Autorität vermittelt und befolgt.
Wir waren dabei! Beim Essen, Trinken, fliegen und zusammensein.Sonnenschutz und VerpflegungBriefing um 09:00 mit Kaffee und Frühstück.Essen fassen!die Inhalte dieser Hänger und mehr… die Reihe war bald voll….kunstvoll eingeschachtelt.Lagerfeuer gehört zu einem Fliegerlager. ( Musterbild noch ohne Publikum)
Diese Gäste sind immer willkommen! 2027 liegt nur ein Jahr voraus.
Vom 30. Juni bis 9. Juli fand auf dem Fliegerhorst Trollenhagen bei Neubrandenburg die Qualifikation zur Deutschen Juniorenmeisterschaft im Rahmen des 21. International Military Gliding Competition statt. Gemeinsam mit Mathis ging ich für den LSC Kranich an den Start. Trotz zwei wetterbedingt stark verkürzten Wettbewerbswochen konnten wir beide konstante Leistungen zeigen. Mathis sicherte sich mit dem zweiten Gesamtrang souverän die Qualifikation für die Deutsche Juniorenmeisterschaft. Ich selbst beendete den Wettbewerb auf einem siebten Platz und darf mir damit Hoffnungen auf einen Nachrückerplatz machen.
Nach einem nicht fliegbaren Trainingstag konnte der Wettbewerb am Dienstag mit einer 224 Kilometer langen Racing Task eröffnet werden. Die Strecke führte über das Bombodrom, Joachimsthal und Lychen.
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Für mich begann der Flug alles andere als einfach. Bereits auf dem Weg zur ersten Wende musste ich mich an der Waldkante des Bombodroms aus lediglich rund 250 Metern über Grund wieder nach oben kämpfen. Im weiteren Verlauf entwickelte sich der Flug deutlich besser, und insbesondere im Bereich Templin konnte ich Steigwerte von über 3 m/s nutzen. Kurz vor der letzten Wende traf ich jedoch eine Fehlentscheidung und fand über den ausgedehnten Wäldern nördlich von Lychen keinen nutzbaren Aufwind mehr. Nach fast einer Stunde im Nullschieber blieb schließlich nur noch die Außenlandung auf einem Maisfeld.
Mathis erwischte dagegen einen deutlich besseren Bart und erreichte mit einer Aufgabengeschwindigkeit von 76,9 km/h den hervorragenden dritten Tagesplatz. Ich belegte trotz Außenlandung noch Rang zehn, da mehrere Piloten bereits früher aufgeben mussten.
Der folgende Tag fiel, typisch für die Regionm, komplett dem Regen zum Opfer und wurde neutralisiert.
Auch am Donnerstag blieb das Wetter schwierig. Die Wettbewerbsleitung schrieb eine zweistündige Assigned Area Task (AAT) mit einer möglichen Streckenlänge zwischen 125 und 298 Kilometern aus. Aufgrund der wenig überzeugenden Wetterprognose entschied ich mich für eine eher konservative Strategie und nahm die erste Wende bereits in der Nähe von Neustrelitz. Auf dem zweiten Schenkel sorgte kräftiger Rückenwind zunächst für Zweifel an meiner Taktik, doch der überraschend gute Rückweg gegen den Wind bestätigte die Entscheidung. Mit einem Schnitt von etwas über 70 km/h belegte ich den fünften Tagesplatz.
Weniger glücklich verlief der Tag für Mathis. Nach einem zu tiefen Einflug in den Zielkreis konnte er sich zwar noch einmal über die Mindesthöhe kurbeln, erhielt aufgrund der Wettbewerbsregeln dennoch eine Außenlandung im Zielkreis und verlor dadurch mehrere Plätze in der Gesamtwertung.
Auch der Freitag musste erneut wetterbedingt neutralisiert werden.
Am Samstag stand eine weitere AAT auf dem Programm, diesmal beinahe komplett über die thermisch schwierige Uckermark. Obwohl die Aufgabe lediglich auf 90 Minuten angesetzt war, entwickelte sich insbesondere der Rückweg zu einer echten Herausforderung.
Nachdem wir beide die zweite Wende etwas weiter ausgedehnt hatten, wurde es auf dem Heimweg zunehmend schwierig. Mathis fand den entscheidenden Bart und konnte den Flug erfolgreich beenden. Ich musste dagegen erneut auf einer gemähten Wiese neben einem Pferdehof außenlanden.
Mathis profitierte von seiner guten Entscheidung und gewann als einer von nur drei Piloten, die den Flugplatz überhaupt wieder erreichten, seinen ersten Tagessieg bei einem Qualifikationswettbewerb. Aufgrund der vielen Außenlandungen fielen die Punkte an diesem Tag insgesamt gering aus, sodass ich trotz Außenlandung in der Gesamtwertung wieder etwas Boden gutmachen konnte.
Die nächsten drei Wettbewerbstage wurden erneut neutralisiert. Die freie Zeit nutzten wir unter anderem für einen gemeinsamen Ausflug nach Stettin, wo ein Paintball-Nachmittag für etwas Abwechslung sorgte.
Erst am Mittwoch konnte der Wettbewerb mit einer 127 Kilometer langen Racing Task fortgesetzt werden. Wie so oft führte die Strecke erneut über die Mecklenburgische Seenplatte.
Ich kam gut durch die Aufgabe, verlor jedoch kurz vor dem Ziel durch einen unnötigen Kreisaufenthalt wertvolle Zeit und musste mich mit Rang zehn zufriedengeben.
Mathis zeigte erneut eine starke Leistung und erreichte mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 93 km/h den zweiten Tagesplatz. Damit verbesserte er sich in der Gesamtwertung bis auf Rang vier.
Am letzten Wettbewerbstag stand noch einmal eine AAT über Uckermark und Seenplatte auf dem Programm. Ich beendete die Aufgabe auf einem guten sechsten Tagesrang und verbesserte mich damit in der Gesamtwertung noch auf Platz sieben.
Mathis wählte einen etwas späteren Abflug, konnte die Bedingungen optimal nutzen und gewann auch den letzten Wertungstag. Damit sicherte er sich noch den zweiten Gesamtrang und qualifizierte sich souverän für die Deutsche Juniorenmeisterschaft.
Mit fünf neutralisierten Wertungstagen war die Junioren-Qualifikation stark vom Wetter geprägt. Die zahlreichen Aufgaben über der Mecklenburgischen Seenplatte stellten uns immer wieder vor besondere Herausforderungen, da Außenlandemöglichkeiten dort nur sehr eingeschränkt vorhanden sind. Gleichzeitig sorgte der sandige Untergrund häufig für zuverlässig auslösende Thermik und machte die Region fliegerisch dennoch interessant.
Ein großes Lob gilt der Bundeswehr als Ausrichter des Wettbewerbs. Der Fliegerhorst Trollenhagen bot hervorragende Infrastruktur, und die gesamte Organisation verlief ausgesprochen professionell.
Abschließend möchte ich mich gemeinsam mit Mathis herzlich bei unseren Helfern bedanken, die während des gesamten Wettbewerbs für einen reibungslosen Ablauf und bei mir für schnelles Rückholen sorgten. Ebenso gilt unser Dank dem Vorstand des LSC Kranich für die Bereitstellung der Flugzeuge.
Unser diesjähriger Osterlehrgang war ein voller Erfolg, mit insgesamt 3 bestandenen A-Prüfungen , 477 Starts und über 285 Stunden Flugzeit kam jeder Teilnehmer ausreichend in die Luft. Am ersten Wochenende des Lehrgangs war das Wetter sehr durchwachsen mit vielen Schauern.
Diese führten zu einer spektakulären Außenlandung die es selbst in die MAZ schaffte! Ihr Investigativjournalismus führte die Landung aber auf einen Ausfall des (nicht vorhandenen) Elektromotors zurück.
Die Helden der „Aussenlandekatastrophe“ feierten sich wie nach einem Sieg gegen eine Feuersbrunst.
Bis Mittwoch gab es zwar kaum Thermik, dafür konnte aber reichlich geschult werden. Mittwochs war dann endlich Wetter für Überflüge wobei insgesamt fast 1000 Strecken km erflogen wurden. Auch Donnerstag gab es Thermik, allerdings etwas schwächer. Freitag sind die Gäste aus Friedersdorf angereist, da ihr eigener Flugplatz bedauerlicherweise im Moment keine Zulassung hat. Zur Feier des Tages blieb am Ende des Flugbetriebs die Winde im etwas schlammigen Westende des Flugplatzes stecken. Als wir dann versuchten diese mit dem LKW der anderen Winde rauszuziehen, blieb diese ebenfalls stecken. Erst als alle angepackt haben und die Winden von einem Traktor gezogen wurden, wurden die Fahrzeuge aus dem Schlamm befreit. Obwohl viel über das Wochenende nach Hause fuhren, um mit ihren Familien Ostern zu feiern, wurde der Flugbetrieb in Neuruppin mit über 900 Strecken km weiter durchgeführt. Am Montag gab es Windgeschwindigkeiten bis zu 60km/h, was Ausklinkhöhen bis 700 mtr. bescherte. Dienstags wurde dann die erste A-Prüfung des Lehrgangs von Jolan bestanden. Mittwochs folgte der beste Tag im Lehrgang, gemessen an den hochgeladenen Flügen auf WeGlide, mit über 2000 Strecken km. Den darauf folgenden Tag gab es dann auch die 2. bestandene A-Prüfung des Lehrgangs, diese war von Moritz. Da bekanntlich allen guten Dinge 3 sind, absolvierte auch Ich meine A-Prüfung in dem Osterlehrgang. Nach viele Starts mit Fluglehrer war ich zwar an die ASK-21 gewöhnt, jedoch war das Flugzeug ohne „quatschenden Ballast“ doch nochmal anders zu fliegen. Dies war eine sehr schöne Erfahrung für mich und hat mich weiter motiviert meinen Segelflugschein zu machen. Ich möchte diese Gelegenheit nochmal nutzen um mich bei allen Fluglehrern, den Helfern und der Jugendgruppe, die mich so gut aufgenommen hat, zu bedanken mich auf meinem bisherigen Weg begleitet zu haben. Ich freue mich auf die vielen weiteren Flüge und Meilensteine die ich mit eurer Hilfe hoffentlich erreichen werde.
37 Starts am Sonntag! Erste Streckenflüge. Der Samstag zuvor war dem Aufbau, Einräumen und erstem Abendmahl gewidmet. Wie alle Jahre knirschte es noch ein wenig. Wer macht was wann warum ein fast vollkommener Prozeß ließ sich sehr gut an. Hier noch ein Plattfuß, da noch ein „Vereinsfliegerhänger“… Alles normal. Das Wetter war sonnig, kalt, das Flugvolk bestens motiviert. So kann es weiter gehen.
das traditionelle Eröffnungsbriefing, 2026 mit Sonne.Von Ost nach West zwei Seile, keine Langeweile…am StartDer Erste streckt sich nach Osten aus.. Oranienburg und zurück.
Der Chronist ist kein Protokollführer. Das Protokoll ist an anderer Stelle für Mitglieder lesbar, hier also eingeschränkt Thema. Dennoch: 32 Mitglieder trafen sich zu der vermutlich aufschlussreichsten, spannendsten Sitzung seit Dekaden vor professionell errichteter Bühne. Voraus ging ein kurzfristig eingeschobener Flugsicherheitsvortrag.
Danach wurde ein noch nie da gewesen professionell ausformuliertes Zukunftspapier dem aufmerksamen Publikum dargebracht. Obwohl Internes auch intern bleiben muss, sei hier gesagt: Dem Verein geht es gut! Die Mitgliederentwicklung ist sehr gut, leider hält die perspektivische Ausstattung mit Fluglehrern dem nicht ganz stand, wenngleich nicht unlösbar. Die Kraniche sind in der komfortablen Lage Mitgliedsanträge auszusieben. Das Ziel ist kein kurzatmiger Lifestyle-SchülerIn für den reinen Lizenzerwerb, sondern langfristig Engagierte zu gewinnen, sicher kein ganz leichtes Unterfangen, welches Fingerspitzengefühl verlangt.
Mit 8 Segelflugzeugen und einem Motorsegler ist der Verein bestens ausgestattet. Die finanzielle Lage erlaubt es den Bestand sukzessive mittel- und langfristig zu erneuern. Lediglich die Kategorie TMG ist dem Untergang geweiht. Es gibt keine Neuentwicklungen, was in erster Linie auf die aufblühende Ultralightproduktion zurückzuführen ist, moderner, sparsamer, schneller. Die „K-Klasse“ beschreibt wohl künftig nur noch die Hilfstriebwerke der Segelflugzeuge. So ist geplant, neben dem vorhandenen Duo-Discus K-TAX, künftig auch ein Einsitzer mit K-Kennzeichen zu betreiben. Mittelfristig wird ein Schlepp-UL unseren D-KIOI C-Falken ersetzen.
Der LSC-Kranich und sein kleinerer Schwesterverein können sich glücklich schätzen Eigentümer des Fluggeländes zu sein, werden doch kommunale oder private Pachtverträge wegen Solaranlagen, etc. bundesweit gekündigt. Unser Neuruppiner Segelfluggelände hingegen ist beliebt und sicher, sogar mit Fluglagern für 2026 quasi ausgelastet. Und alle kommen gerne wieder. Der Popularität tragen wir Rechnung indem wir Geld in die Hand nehmen, und die Räumlichkeiten unseres „Flachbaus“ spürbar aufhübschen.
Auch sozialpolitisch ist der LSC-Kranich in einer Vorbildrolle. Das „Kinderschutzsiegel“ des Landespsortbundes Berlin wurde erfolgreich per 01.01.2026 erarbeitet.
Deutlich später als sonst, gegen 22:30 Uhr mit „snacks & drinks“ versorgt, endet eine Versammlung, welche als beispielgebend und richtungsweisend in die Vereinsannalen eingehen wird.
Über die obligate Weihnachtsfeier zu berichten ist in deren Vorfeld nicht gerade aufregend. Auch wenn die Kraniche schon seit einigen Jahren die Veranstaltung keinem teurem Gastronomen überlassen und in Eigenregie in der nicht gerade kuscheligen Werkstatt ausrichten, ist es alle Jahre anders – aber immer schön. Einfach schön. Die tagelangen Vorbereitungen wurden auch dieses Jahr belohnt.
Der Vorsitzende bilanzierte das Jahr launig in “ gut und weniger gut“, wobei das Gute zum Glück und Geschick bei Weitem überwog. Wir sind viel geflogen in Neuruppin und ein wenig anderswo. Genaue Statistik gibts im Frühjahr zur Jahreshauptversammlung. Die Aussicht auf ein weiteres neues Flugzeug erwärmte neben dem Glühwein und einer Schwingfeuerheizung aus der Gasflasche.
Ein Hoch auf 2025!In dulci jubilo.. Essen und trinken und plaudern..quality time.
Das Wort „Corps Geist“ ist leider negativ belegt, Verein zu banal. Wie beschreibt man die bilanzierte und gefeierte Übereinkunft zum Saisonende der Segelflieger Neuruppins? Der LSC Kranich flogen die letzte Woche der Saison als wollten sie der Tragödie ihrer Namensgeber trotzen. Viele Hundert der anmutigen Vögel fielen krank vom Himmel. Die Segelflieger stemmten sich gegen heftigen Querwind mit über 150 Starts in den Schlussakkord. ( Worüber noch gesondert zu berichten wäre.) Das musste mit einem opulenten Mahl gefeiert werden! Die Mitglieder leisteten auch kulinarisch ihren – selbstverständlich freiwilligen – Beitrag. So vielfältig Charaktere, Alter und Mentalitäten, so vielfältig das mitgebracht Gebraten, Gesotten und Gebackene. Lass uns hoffen, daß künftige Flugsaisonen mindestens genauso wundervoll abgeschlossen werden können. Nichts kaputt, niemand verletzt. Mögen sich unsere tierischen Artgenossen in ihren Beständen bald wieder erholen!
Die letzte Klappe 2025 am Hänger ist gefallenDie Aufräumer und EinpackerAcht auf einen Streich!Flugzeugbefreit für den Winter. Zeigt her Eure Wohnwagen!Jetzt wird gegessen! Getrunken! Erzählt. “ Erinnerst Dich`?“Es ist noch genug da. Hast Du das probiert? oder das? köstlich.
Sie kam im Frühjahr mit dem Partner. Nie schlecht gelaunt. Immer ein Lächeln im Gesicht. Gestern gab es noch eins drauf! Julia flog zum ersten Mal alleine. Das Wetter war für ein derartiges Unterfangen einfach perfekt: Kühler Wind auf die Bahn, kaum Thermik, strahlende Sonne, coole Fluglehrer. Always happy landings, Julia!
Mit Glückwünschen gegen die Sonne anstrahlen!Bewunderer und Helfer freuen sich auch.