Erfolgreiche Juniorenqualifikation in Trollenhagen

Albert Fügenschiu

Vom 30. Juni bis 9. Juli fand auf dem Fliegerhorst Trollenhagen bei Neubrandenburg die Qualifikation zur Deutschen Juniorenmeisterschaft im Rahmen des 21. International Military Gliding Competition statt. Gemeinsam mit Mathis ging ich für den LSC Kranich an den Start. Trotz zwei wetterbedingt stark verkürzten Wettbewerbswochen konnten wir beide konstante Leistungen zeigen. Mathis sicherte sich mit dem zweiten Gesamtrang souverän die Qualifikation für die Deutsche Juniorenmeisterschaft. Ich selbst beendete den Wettbewerb auf einem siebten Platz und darf mir damit Hoffnungen auf einen Nachrückerplatz machen.

Nach einem nicht fliegbaren Trainingstag konnte der Wettbewerb am Dienstag mit einer 224 Kilometer langen Racing Task eröffnet werden. Die Strecke führte über das Bombodrom, Joachimsthal und Lychen.

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Für mich begann der Flug alles andere als einfach. Bereits auf dem Weg zur ersten Wende musste ich mich an der Waldkante des Bombodroms aus lediglich rund 250 Metern über Grund wieder nach oben kämpfen. Im weiteren Verlauf entwickelte sich der Flug deutlich besser, und insbesondere im Bereich Templin konnte ich Steigwerte von über 3 m/s nutzen. Kurz vor der letzten Wende traf ich jedoch eine Fehlentscheidung und fand über den ausgedehnten Wäldern nördlich von Lychen keinen nutzbaren Aufwind mehr. Nach fast einer Stunde im Nullschieber blieb schließlich nur noch die Außenlandung auf einem Maisfeld.

Mathis erwischte dagegen einen deutlich besseren Bart und erreichte mit einer Aufgabengeschwindigkeit von 76,9 km/h den hervorragenden dritten Tagesplatz. Ich belegte trotz Außenlandung noch Rang zehn, da mehrere Piloten bereits früher aufgeben mussten.

Der folgende Tag fiel, typisch für die Regionm, komplett dem Regen zum Opfer und wurde neutralisiert.

Auch am Donnerstag blieb das Wetter schwierig. Die Wettbewerbsleitung schrieb eine zweistündige Assigned Area Task (AAT) mit einer möglichen Streckenlänge zwischen 125 und 298 Kilometern aus. Aufgrund der wenig überzeugenden Wetterprognose entschied ich mich für eine eher konservative Strategie und nahm die erste Wende bereits in der Nähe von Neustrelitz. Auf dem zweiten Schenkel sorgte kräftiger Rückenwind zunächst für Zweifel an meiner Taktik, doch der überraschend gute Rückweg gegen den Wind bestätigte die Entscheidung. Mit einem Schnitt von etwas über 70 km/h belegte ich den fünften Tagesplatz.

Weniger glücklich verlief der Tag für Mathis. Nach einem zu tiefen Einflug in den Zielkreis konnte er sich zwar noch einmal über die Mindesthöhe kurbeln, erhielt aufgrund der Wettbewerbsregeln dennoch eine Außenlandung im Zielkreis und verlor dadurch mehrere Plätze in der Gesamtwertung.

Auch der Freitag musste erneut wetterbedingt neutralisiert werden.

Am Samstag stand eine weitere AAT auf dem Programm, diesmal beinahe komplett über die thermisch schwierige Uckermark. Obwohl die Aufgabe lediglich auf 90 Minuten angesetzt war, entwickelte sich insbesondere der Rückweg zu einer echten Herausforderung.

Nachdem wir beide die zweite Wende etwas weiter ausgedehnt hatten, wurde es auf dem Heimweg zunehmend schwierig. Mathis fand den entscheidenden Bart und konnte den Flug erfolgreich beenden. Ich musste dagegen erneut auf einer gemähten Wiese neben einem Pferdehof außenlanden.

Mathis profitierte von seiner guten Entscheidung und gewann als einer von nur drei Piloten, die den Flugplatz überhaupt wieder erreichten, seinen ersten Tagessieg bei einem Qualifikationswettbewerb. Aufgrund der vielen Außenlandungen fielen die Punkte an diesem Tag insgesamt gering aus, sodass ich trotz Außenlandung in der Gesamtwertung wieder etwas Boden gutmachen konnte.

Die nächsten drei Wettbewerbstage wurden erneut neutralisiert. Die freie Zeit nutzten wir unter anderem für einen gemeinsamen Ausflug nach Stettin, wo ein Paintball-Nachmittag für etwas Abwechslung sorgte.

Erst am Mittwoch konnte der Wettbewerb mit einer 127 Kilometer langen Racing Task fortgesetzt werden. Wie so oft führte die Strecke erneut über die Mecklenburgische Seenplatte.

Ich kam gut durch die Aufgabe, verlor jedoch kurz vor dem Ziel durch einen unnötigen Kreisaufenthalt wertvolle Zeit und musste mich mit Rang zehn zufriedengeben.

Mathis zeigte erneut eine starke Leistung und erreichte mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 93 km/h den zweiten Tagesplatz. Damit verbesserte er sich in der Gesamtwertung bis auf Rang vier.

Am letzten Wettbewerbstag stand noch einmal eine AAT über Uckermark und Seenplatte auf dem Programm. Ich beendete die Aufgabe auf einem guten sechsten Tagesrang und verbesserte mich damit in der Gesamtwertung noch auf Platz sieben.

Mathis wählte einen etwas späteren Abflug, konnte die Bedingungen optimal nutzen und gewann auch den letzten Wertungstag. Damit sicherte er sich noch den zweiten Gesamtrang und qualifizierte sich souverän für die Deutsche Juniorenmeisterschaft.

Mit fünf neutralisierten Wertungstagen war die Junioren-Qualifikation stark vom Wetter geprägt. Die zahlreichen Aufgaben über der Mecklenburgischen Seenplatte stellten uns immer wieder vor besondere Herausforderungen, da Außenlandemöglichkeiten dort nur sehr eingeschränkt vorhanden sind. Gleichzeitig sorgte der sandige Untergrund häufig für zuverlässig auslösende Thermik und machte die Region fliegerisch dennoch interessant.

Ein großes Lob gilt der Bundeswehr als Ausrichter des Wettbewerbs. Der Fliegerhorst Trollenhagen bot hervorragende Infrastruktur, und die gesamte Organisation verlief ausgesprochen professionell.

Abschließend möchte ich mich gemeinsam mit Mathis herzlich bei unseren Helfern bedanken, die während des gesamten Wettbewerbs für einen reibungslosen Ablauf und bei mir für schnelles Rückholen sorgten. Ebenso gilt unser Dank dem Vorstand des LSC Kranich für die Bereitstellung der Flugzeuge.

Osterlehrgang 2026! Was für ein Start ins Jahr!

von Frederike Häsener


Unser diesjähriger Osterlehrgang war ein voller Erfolg, mit insgesamt 3 bestandenen A-Prüfungen , 477 Starts und über 285 Stunden Flugzeit kam jeder Teilnehmer ausreichend in die Luft. Am ersten Wochenende des Lehrgangs war das Wetter sehr durchwachsen mit vielen Schauern.

Diese führten zu einer spektakulären Außenlandung die es selbst in die MAZ schaffte! Ihr Investigativjournalismus führte die Landung aber auf einen Ausfall  des (nicht vorhandenen) Elektromotors zurück.

Die Helden der „Aussenlandekatastrophe“ feierten sich wie nach einem Sieg gegen eine Feuersbrunst.

Bis Mittwoch gab es zwar kaum Thermik, dafür konnte aber reichlich geschult werden. Mittwochs war dann endlich Wetter für Überflüge wobei insgesamt fast 1000 Strecken km erflogen wurden. Auch Donnerstag gab es Thermik, allerdings etwas schwächer. Freitag sind die Gäste aus Friedersdorf angereist, da ihr eigener Flugplatz bedauerlicherweise im Moment keine Zulassung hat. Zur Feier des Tages blieb am Ende des Flugbetriebs die Winde im etwas schlammigen Westende des Flugplatzes stecken. Als wir dann versuchten diese mit dem LKW der anderen Winde rauszuziehen, blieb diese ebenfalls stecken. Erst als alle angepackt haben und die Winden von einem Traktor gezogen wurden, wurden die Fahrzeuge aus dem Schlamm befreit. Obwohl viel über das Wochenende nach Hause fuhren, um mit ihren Familien Ostern zu feiern, wurde der Flugbetrieb in Neuruppin mit über 900 Strecken km weiter durchgeführt. Am Montag gab es Windgeschwindigkeiten bis zu 60km/h, was Ausklinkhöhen bis 700 mtr. bescherte. Dienstags wurde dann die erste A-Prüfung des Lehrgangs von Jolan bestanden. Mittwochs folgte der beste Tag im Lehrgang, gemessen an den hochgeladenen Flügen auf WeGlide, mit über 2000 Strecken km. Den darauf folgenden Tag gab es dann auch die 2. bestandene A-Prüfung des Lehrgangs, diese war von Moritz. Da bekanntlich allen guten Dinge 3 sind, absolvierte auch Ich meine A-Prüfung in dem Osterlehrgang. Nach viele Starts mit Fluglehrer war ich zwar an die ASK-21 gewöhnt, jedoch war das Flugzeug ohne „quatschenden Ballast“ doch nochmal anders zu fliegen. Dies war eine sehr schöne Erfahrung für mich und hat mich weiter motiviert meinen Segelflugschein zu machen. Ich möchte diese Gelegenheit nochmal nutzen um mich bei allen Fluglehrern, den Helfern und der Jugendgruppe, die mich so gut aufgenommen hat, zu bedanken mich auf meinem bisherigen Weg begleitet zu haben. Ich freue mich auf die vielen weiteren Flüge und Meilensteine die ich mit eurer Hilfe hoffentlich erreichen werde.

Erfolg macht glücklich…
Alleinflieger

Blauthermik zum Saisonbeginn!

37 Starts am Sonntag! Erste Streckenflüge. Der Samstag zuvor war dem Aufbau, Einräumen und erstem Abendmahl gewidmet. Wie alle Jahre knirschte es noch ein wenig. Wer macht was wann warum ein fast vollkommener Prozeß ließ sich sehr gut an. Hier noch ein Plattfuß, da noch ein „Vereinsfliegerhänger“… Alles normal. Das Wetter war sonnig, kalt, das Flugvolk bestens motiviert. So kann es weiter gehen.

das traditionelle Eröffnungsbriefing, 2026 mit Sonne.
Von Ost nach West zwei Seile, keine Langeweile…
am Start
Der Erste streckt sich nach Osten aus.. Oranienburg und zurück.

Jahreshauptversammlung 2026

Der Chronist ist kein Protokollführer. Das Protokoll ist an anderer Stelle für Mitglieder lesbar, hier also eingeschränkt Thema. Dennoch: 32 Mitglieder trafen sich zu der vermutlich aufschlussreichsten, spannendsten Sitzung seit Dekaden vor professionell errichteter Bühne. Voraus ging ein kurzfristig eingeschobener Flugsicherheitsvortrag.

Danach wurde ein noch nie da gewesen professionell ausformuliertes Zukunftspapier dem aufmerksamen Publikum dargebracht. Obwohl Internes auch intern bleiben muss, sei hier gesagt: Dem Verein geht es gut! Die Mitgliederentwicklung ist sehr gut, leider hält die perspektivische Ausstattung mit Fluglehrern dem nicht ganz stand, wenngleich nicht unlösbar. Die Kraniche sind in der komfortablen Lage Mitgliedsanträge auszusieben. Das Ziel ist kein kurzatmiger Lifestyle-SchülerIn für den reinen Lizenzerwerb, sondern langfristig Engagierte zu gewinnen, sicher kein ganz leichtes Unterfangen, welches Fingerspitzengefühl verlangt.

Mit 8 Segelflugzeugen und einem Motorsegler ist der Verein bestens ausgestattet. Die finanzielle Lage erlaubt es den Bestand sukzessive mittel- und langfristig zu erneuern. Lediglich die Kategorie TMG ist dem Untergang geweiht. Es gibt keine Neuentwicklungen, was in erster Linie auf die aufblühende Ultralightproduktion zurückzuführen ist, moderner, sparsamer, schneller. Die „K-Klasse“ beschreibt wohl künftig nur noch die Hilfstriebwerke der Segelflugzeuge. So ist geplant, neben dem vorhandenen Duo-Discus K-TAX, künftig auch ein Einsitzer mit K-Kennzeichen zu betreiben. Mittelfristig wird ein Schlepp-UL unseren D-KIOI C-Falken ersetzen.

Der LSC-Kranich und sein kleinerer Schwesterverein können sich glücklich schätzen Eigentümer des Fluggeländes zu sein, werden doch kommunale oder private Pachtverträge wegen Solaranlagen, etc. bundesweit gekündigt. Unser Neuruppiner Segelfluggelände hingegen ist beliebt und sicher, sogar mit Fluglagern für 2026 quasi ausgelastet. Und alle kommen gerne wieder. Der Popularität tragen wir Rechnung indem wir Geld in die Hand nehmen, und die Räumlichkeiten unseres „Flachbaus“ spürbar aufhübschen.

Auch sozialpolitisch ist der LSC-Kranich in einer Vorbildrolle. Das „Kinderschutzsiegel“ des Landespsortbundes Berlin wurde erfolgreich per 01.01.2026 erarbeitet.

Deutlich später als sonst, gegen 22:30 Uhr mit „snacks & drinks“ versorgt, endet eine Versammlung, welche als beispielgebend und richtungsweisend in die Vereinsannalen eingehen wird.

Vier Themenblockkomitee.

Alle Jahre wieder….

Über die obligate Weihnachtsfeier zu berichten ist in deren Vorfeld nicht gerade aufregend. Auch wenn die Kraniche schon seit einigen Jahren die Veranstaltung keinem teurem Gastronomen überlassen und in Eigenregie in der nicht gerade kuscheligen Werkstatt ausrichten, ist es alle Jahre anders – aber immer schön. Einfach schön. Die tagelangen Vorbereitungen wurden auch dieses Jahr belohnt.

Der Vorsitzende bilanzierte das Jahr launig in “ gut und weniger gut“, wobei das Gute zum Glück und Geschick bei Weitem überwog. Wir sind viel geflogen in Neuruppin und ein wenig anderswo. Genaue Statistik gibts im Frühjahr zur Jahreshauptversammlung. Die Aussicht auf ein weiteres neues Flugzeug erwärmte neben dem Glühwein und einer Schwingfeuerheizung aus der Gasflasche.

Ein Hoch auf 2025!
In dulci jubilo.. Essen und trinken und plaudern..quality time.

Wetter trübe. Stimmung gut. Saisonende 2025

Das Wort „Corps Geist“ ist leider negativ belegt, Verein zu banal. Wie beschreibt man die bilanzierte und gefeierte Übereinkunft zum Saisonende der Segelflieger Neuruppins? Der LSC Kranich flogen die letzte Woche der Saison als wollten sie der Tragödie ihrer Namensgeber trotzen. Viele Hundert der anmutigen Vögel fielen krank vom Himmel. Die Segelflieger stemmten sich gegen heftigen Querwind mit über 150 Starts in den Schlussakkord. ( Worüber noch gesondert zu berichten wäre.) Das musste mit einem opulenten Mahl gefeiert werden! Die Mitglieder leisteten auch kulinarisch ihren – selbstverständlich freiwilligen – Beitrag. So vielfältig Charaktere, Alter und Mentalitäten, so vielfältig das mitgebracht Gebraten, Gesotten und Gebackene. Lass uns hoffen, daß künftige Flugsaisonen mindestens genauso wundervoll abgeschlossen werden können. Nichts kaputt, niemand verletzt. Mögen sich unsere tierischen Artgenossen in ihren Beständen bald wieder erholen!

Die letzte Klappe 2025 am Hänger ist gefallen
Die Aufräumer und Einpacker
Acht auf einen Streich!
Flugzeugbefreit für den Winter. Zeigt her Eure Wohnwagen!
Jetzt wird gegessen! Getrunken! Erzählt. “ Erinnerst Dich`?“
Es ist noch genug da. Hast Du das probiert? oder das? köstlich.

Julia fliegt und strahlt mit der Sonne!

Sie kam im Frühjahr mit dem Partner. Nie schlecht gelaunt. Immer ein Lächeln im Gesicht. Gestern gab es noch eins drauf! Julia flog zum ersten Mal alleine. Das Wetter war für ein derartiges Unterfangen einfach perfekt: Kühler Wind auf die Bahn, kaum Thermik, strahlende Sonne, coole Fluglehrer. Always happy landings, Julia!

Mit Glückwünschen gegen die Sonne anstrahlen!
Bewunderer und Helfer freuen sich auch.

Der Ausflug in die Berliner Heide

Vom 16. – 23. August unternahm der LSC Kranich gemeinsam mit dem Nachbarverein FTV Spandau eine einwöchige Exkursion zum Segelfluggelände Berliner Heide bei Metzingen — ein Rückbesuch in die „alte Heimat“ vor der Wende. Etwa 20 Piloten und Flugschüler aus beiden Vereinen nahmen teil. Mit an Bord waren vier Vereinsflugzeuge: die ASK 21, der Discus 2b, die LS4b und der Duo Discus XLT.

Die Woche verlief erfolgreich: auf WeGlide wurden insgesamt 3.100 km dokumentiert. Insgesamt wurden 51 Starts und 71 h Flugzeit erflogen. Dabei erlebten wir verschiedenstes Wetter bei bester Laune. 

Der Flugbetrieb begann am Wochenende mit ersten Überlandflügen, die bereits große Distanzen ermöglichten. Neben längeren Streckenflügen wurden auch kleinere Erkundungsrunden in der Region um den Platz unternommen. Das gute Wetter bot vielen Piloten die Gelegenheit, die umliegende Landschaft aus der Luft zu erkunden.

In den folgenden Tagen wechselten die Bedingungen stark. Teilweise erschwerte Blauthermik mit niedriger Basis und schwachen Aufwinden den Start in längere Flüge. Trotzdem gelangen mehrere Überlandstrecken, manchmal sogar bis zum Brocken. 

Am Mittwoch machten einige wetter(berichts)bedingt auch Pausen am Boden, die für einen Besuch des Heideparks genutzt wurden. Doch am Donnerstag konnte der Großteil lange Flüge unternehmen, bei einem reichte es sogar für den 2. Platz in der Weltrangliste. Auch unser einziger Flugschüler, Tim, der erst vor einigen Wochen seinen ersten Alleinflugmachte, konnte eine Überlandeinweisung durchführen und berichtet selbst von dieser spannenden Erfahrung:

„Vor dem Start planten wir einen Flug einmal um das Schießgebiet was ungefähr 300km wären. Unser Flug begann damit, dass wir uns über Metzingen auf 1400m hochkurbelten. von dort aus sind wir dann nach Uelzen und ein Stück weiter vorgeflogen, weil das Sperrgebiet etwas über Uelzen hinaus ging. Nachdem wir Uelzen überflogen hatten, sind wir dann entlang des Sperrgebietes in Richtung Höpen geflogen. Weil die Basis auf halber Strecke von 1500m auf knapp 1200m abgenommen hat, haben wir unsere Route abgekürzt und sind über den Heidepark nach Walsrode geflogen. Dort haben wir uns dann schon nach Außenlandefeldern umgeschaut, weil wir nur noch 1000m hatten und die Thermik sich verschlechtert hatte. Mit 600m haben wir uns dann nochmal Hochgekurbelt und flogen weiter nach Hodenhagen, bis wir keine Höhe mehr hatten.“ 

Am Ende der Woche verschlechterte sich das Wetter deutlich, sodass nur noch kürzere Flüge möglich waren. Insgesamt bot die Zeit jedoch eine abwechslungsreiche Mischung aus sportlichen Streckenflügen, Ausbildungserfahrungen und gemeinschaftlichen Unternehmungen.

Ein besonderer Dank gilt Stefan, der nicht nur die Organisation dieser gelungenen Woche übernommen hat, sondern auch häufig den Bodendienst am Start unterstützte und sogar eines der Flugzeuge an den Platz brachte. Ebenso danken wir allen anderen, die Flugzeuge bereitgestellt haben, den Köchinnen und Köchen für die leckeren Mahlzeiten am Abend sowie allen Helfenden beim anschließenden Abwasch. Gemeinsam blicken wir auf eine lehrreiche und gemeinschaftliche Woche voller schöner Erlebnisse zurück.

Von Machern und Schnarchern

Es ist ja nicht so, daß Macher keine Schnarcher sind und umgekehrt, aber die Woche mit den Gästen war schon feucht ereignisreich. Ein kompletter Regentag erlaubte Tiefenentspannung und nachzuholenden Schlaf. Die anderen sechs Tage waren stundenweise gut fliegbar, aber auch schau(d)erhaft naß. Wer „weglide“ kennt, kann sehen was lief. Der Stimmung tat das in keiner Weise Abbruch. ( Weitere Bilder willkommen)

Die lieben Gäste des SFC-Greifswald, am Heimatflugplatz Schmoldow zu Hause, erlebten viel und erholten sich gleichermaßen. Puchacz, Janus, LS3, DG100, und DG1000 mischten die heimische Flugzeugvielfalt auf. Die „Altersdurchmischung“ war der Stimmung förderlich. Unsere Jugend verbündete sich mit den Schmoldower Gleichaltrigen zu einem „Lagerfeuer“ und natürlich zu gemeinsamen Fliegen.

Der Sonntagskern… es waren mehr

Am Sonntag den 03. August zog die Karawane wieder vom Hof mit der Bitte spätestens nächstes Jahr wiederzukommen.

Beispielbild für geniale Unterkünfte auf Rädern..
Flugzeugbilder wäre hier beliebig, das ist einmalig.